Anwendungsbeispiele

 


 

Modulstufe 1

Hausnotruf/Alarmruf mit App-Unterstützung

 

Die Grundausstattung besteht aus:

  1. Einer Basisstation

Die Basisstation (Gateway) sollte so zentral wie möglich aufgestellt werden. Sie beinhaltet eine Freisprecheinrichtung mit hochempfindlichem Mikrofon und sehr lautem Lautsprecher, die bei geöffneten Türen bis zu einer Entfernung von maximal 12 Metern einsetzbar ist.
Sie hat einen integrierten, fest verbauten Notrufknopf.

  1. Einem zusätzlichen Notrufknopf

Es gibt tragbare und stationäre Notrufknöpfe. Zu dem mitgelieferten am Handgelenk oder als Anhänger getragenen Notrufknopf (im Smart-Home-Bereich „Panic Button“ genannt) können beliebig viele weitere Notrufknöpfe in einer Wohnung verteilt werden, z. B. als Alarmknöpfe auch an der Wohnungseingangstür, in der Toilette oder am Bett.

Wird der Notrufknopf gedrückt, geht sofort eine Meldung an die Erst-Helfer bzw. optional an eine 24×7 Notleitstelle. Die ambioassist App zeigt in der Modulstufe 1 beim Drücken des Notrufknopfes diese Alarm-Meldung auf dem Smartphone der Erst-Helfer an

Gleichzeitig mit der Benutzeralarm-Meldung wird automatisch eine direkte Sprachverbindung zu den Erst-Helfern oder zur Notleitstelle mittels der Freisprechfunktion der Basisstation aufgebaut.

Modulstufe 1 Ausstattung

 

Modulstufe 1

 


 

Modulstufe 2

Automatische Alarmierung via Sensoren

 

Die Ausstattung einer typischen 2-3-Zimmer Wohnung bis ca. 90 qm erfordert für das automatische Monitoring und die automatische Alarmierung lediglich das ambioassist Basis-Set. Dieses besteht aus

  1. Einer Basisstation

Basisstation (Gateway) mit integriertem Notrufknopf und Freisprecheinrichtung

  1. Einem zusätzlichen Notrufknopf

Im Smart-Home-Bereich „Panic Button“ genannt. Praktisch um beliebig viele zusätzliche Notrufknöpfe erweiterbar

  1. Einem Bewegungsmelder

Dieser wird idealerweise im Flur mit den mitgelieferten wieder abziehbaren Klebepads befestigt. Der Flur spielt gerade bei älteren Menschen eine wesentliche Rolle. Dort kann der Bewegungsmelder jede Bewegung bei einem Raumwechsel, etwa beim Gang zur Toilette oder beim Verlassen des Schlafzimmers erkennen

  1. Einem Türsensor

Er wird an der Wohnungseingangstür montiert und erkennt neben der Türöffnung und Türschließung im Zusammenhang mit dem Bewegungsmelder auch, ob eine Person die Wohnung verlassen hat oder wieder zurückgekehrt ist.

Diese Konfiguration – gegenüber der Modulstufe 1 nur um einen zusätzlichen Bewegungssensor und einen Türkontaktsensor erweitert – ist dank der intelligenten Auswertung der Sensor-Signale in der Lage, Notsituationen von ungewöhnlichen Situationen sowie von normalen Situationen zu unterscheiden. Auch die Modulstufe 1 lässt sich selbstverständlich um nachgekaufte Sensoren erweitern.
Ein Notrufknopf wird zwar mitgeliefert, könnte aber eigentlich entfallen. Nachteil des Notrufknopfs ist, dass Feldtests mit Senioren gezeigt haben, dass in 68% alle tatsächlich entstandenen Notfälle der Notrufknopf außerhalb der Reichweite war. Der Schwachpunkt ist also das Verhalten des Nutzers. Das ambioassist Basis-Set erkennt selbst komplexe Situationen automatisch und meldet diese, auch wenn der Nutzer keinen Notrufknopf drückt, an die Erst-Helfer bzw. die optionale 24×7 Notleitstelle. Je nachdem, was diese für sich als „interessant“ aktiviert haben, erhalten sie folgende Meldungen

Icon Bezeichnung Kategorie Beschreibung Info an die Leitstelle Info an Helfer
Benutzeralarm kritisch Der Notrufknopf wurde gedrückt ja ja
  Nicht aufgestanden auffällig Wenn der Bewohner ungewöhnlich lange im Bett bleibt auf Wunsch ja
  Aufgestanden normal Bewohner ist zur gewohnten Zeit aufgestanden auf Wunsch ja
  Tür lange geöffnet auffällig Wenn die Eingangstür ungewöhnlich lange offensteht auf Wunsch ja
  Offene Tür geschlossen normal Eingangstür wurde geschlossen auf Wunsch ja
  Wohnung verlassen normal Bewohner hat die Wohnung verlassen auf Wunsch ja
  Nicht nach Hause gekommen auffällig Wenn der Bewohner für ungewöhnlich lange Zeit nicht nach Hause gekommen ist auf Wunsch ja
  Wieder/doch zu Hause normal Bewohner ist zu Hause auf Wunsch ja
  Inaktivität auffällig In der Wohnung gab es für eine ungewöhnlich lange Zeit keine Bewegung auf Wunsch ja
  Aktivität normal Bewohner ist wohlauf und normal aktiv auf Wunsch ja

Durch die Meldungen des Basis-Sets ist jederzeit bekannt, welche Lebenssituation aktuell beim Nutzer besteht. Das macht das System äußerst interessant insbesondere für sich sorgende Angehörige und besonders auch für die Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen, denn klassische Systeme, die nur über einen Notrufknopf verfügen, sind „blind“. Sie können Situationsänderungen nicht in „Echtzeit“ erfassen und kritische Situationen umgehend melden. ambioassist kann dies zuverlässig.

Modulstufe 2 Ausstattung

 

 

Besonderheiten der Modulstufe 2

  • automatische Notfall-Alarmierung für demenziell Erkrankte und kognitiv Eingeschränkte
    Kritische Situationen werden automatisch durch das intelligente Auswertungssystem erkannt. Eine Alarmierung erfolgt auch dann, wenn ein Bewohner – egal, ob dement oder nicht – selbst nicht in der Lage ist, Hilfe herbeizurufen

  • intelligente Auswertung von Inaktivität und Bewegungslosigkeit, z.B. aufgrund von Sturz. Durch die intelligente Sensoren-Signal-Auswertung ist es möglich zu erkennen, ob eine Person sich nicht mehr bewegt. In diesem Fall ist häufig auch das Auslösen eines Notrufknopfes nicht mehr möglich. Ein von der Person ständig mitzutragender Sturzsensor, der zudem nur Stürze, aber nicht das bei Senioren übliche Zusammensacken messen kann, ist im ambioassist System überflüssig. Die Inaktivität, die zu einer Alarmierung führt, kann flexibel auf die Mobilität der betreuten Person in der ambioassist App angepasst werden. Der gewöhnliche Mittagsschlaf oder längeres Fernsehschauen bewirken daher keine Fehlalarme. Tritt eine Inaktivitätsmeldung auf, können die Erst-Helfer die betreute Person per Sprachverbindung sofort ansprechen und gegebenenfalls beruhigen

     


     

    Modulstufe 3

    Erweiterung um Sensoren und Aktoren
    zum intelligenten Smart Home System

     

    Die Modulstufe 1 ist in Richtung Modulstufe 2 jederzeit erweiterbar, indem der Käufer je einen Bewegungssensor und einen Türkontaktsensor hinzukauft und im Flur und an der Wohnungseingangstür befestigt (später wieder abziehbar anklebt). Kauft der Käufer weitere Sensoren und Aktoren hinzu, wird die Modulstufe 3 erreicht. Durch weitere Sensoren wird das System zunehmend intelligenter. Es erkennt noch mehr Geschehnisse. Für den Käufer ist es somit kein Problem, sich durch Nachkäufe Schritt für Schritt von Modulstufe 1 zu Modulstufe 3 hinzubewegen. Das besonders Interessante an Modulstufe 3 ist, dass ständig neue Sensoren und Aktoren auf den Markt kommen, die Personen – sowohl im häuslichen Bereich, als auch in der Freizeit oder auf Reisen – sowie den Wohnraum immer intelligenter absichern. Die Spannweite an Möglichkeiten startet bei kleinen, mehrere Wochen lang einsetzbaren Trackern, geht über Mobile Personen-Notrufgeräte, die immer kleiner und preisgünstiger werden, bis hin zu komplexen Hausüberwachungssystemen. Die Basisstation (Gateway) bleibt dabei stets die Gleiche.

    Nächtlicher Sturz

    Um sturzgefährdeten Personen in der Nacht bessere Sicherheit bieten zu können, wird das System einfach um einen weiteren Bewegungsmelder im Schlafzimmer erweitert. Wenn die betreute Person in der Nacht das Schlafzimmer verlässt, um die Toilette zu nutzen, registriert dies der Bewegungsmelder zusätzlich im Flur. Falls der Bewohner nach einer definierten Zeit, z. B. nach 45 Minuten, nicht mehr ins Schlafzimmer zurückkehrt, alarmiert das System die Helfer – sofern diese das wünschen – über diese Situation unverzüglich mit der Meldung

    Nächtliche Aktivität

    Ebenso werden die Helfer – nur, wenn diese es wünschen – darüber informiert, falls eine Person häufig nächtlich aktiv ist, da dies u.a. eines der Kennzeichen für eine beginnende Demenz sein kann oder für andere körperliche Gebrechen, z. B. Blasenprobleme. Von den dafür vom Nutzer autorisierten Helfern lässt sich z. B. am nächsten Morgen – wenn die Helfer diese Meldung für die Nacht ausgeschaltet hatten – feststellen, wie oft der Bewohner nachts in seinem Wohnraum herumgelaufen ist. Die Meldung lautet in diesem Fall – mit Angabe der Uhrzeit

    Sturzerkennung in sensiblen Räumen, z. B. Bad, Toilette, Keller, Garage

    Nicht immer ist Bewegungslosigkeit ein Indiz für einen Sturz. Besonders sensible, weil normalerweise nicht unter Monitoring stehende Bereiche, in dem der Bewohner sich für gewöhnlich nur kurze Zeit aufhält, können ebenfalls beobachtet werden. So können beispielsweise das Badezimmer oder die Toilette, der Keller oder die Garage mit einem weiteren Bewegungssensor ausgestattet werden, um in diesen eine gegenüber dem normalen Verhalten deutlich zu lange andauernde Bewegung („Hyperaktivität“) zu erkennen. Hyperaktivität in einem Raum, z. B. aufgrund des „Herumfuchtelns“ mit den Armen oder durch ständiges Hin- und herlaufen (etwa, wenn man sich eingesperrt hat), wird von Bewegungssensoren erkannt. Sie deutet in der Regel auf einen Sturz, eine andauernde Immobilität oder eine andere Situation mit Unterstützungsbedarf hin. Die ambioassist Meldung lautet dann

    Weglaufgefährdete Personen mit „Hinlauftendenz“

    Das ambioassist System stellt fest, ob eine Person die Wohnung verlassen hat oder nicht. Es ist nicht zwingend notwendig, dass der Bewohner ein zusätzliches Gerät bei sich trägt, welches er eventuell als Fremdkörper empfindet. Die wichtigsten Meldungen nach Verlassen der Wohnung sind

    Schon das Basis-Set ermöglicht die zuverlässige Erkennung, ob der Bewohner sich innerhalb der Wohnung befindet oder aus dem Haus gegangen ist. Mithilfe der intelligenten Auswertung können Betreuer oder Erst-Helfer umgehend alarmiert werden, wenn eine kognitiv erkrankte Person das Haus verlässt. Weglaufgefährdete (auch „hinlaufgefährdete“ genannt) Personen können somit sofort unterstützt bzw. angesprochen werden, bevor sie sich zu weit vom für sie sicheren Gebäude entfernen.
    Hat die Person einen Tracker – kleine, von der Person getragene Tracker mit wochenlanger Batterie-Laufzeit sind in Vorbereitung –, kann sie geortet werden, falls sie „verloren geht“.

    Intelligentes Wohlauf-System (alles ist OK)

    Gerade bei Betreuungssituationen, die keine 24-h-Betreuung voraussetzen, bedeutet eine tägliche Lebenszeichen-Meldung für alle Beteiligten eine Erleichterung. Im Gegensatz zu der manuellen Tages-Rückmeldetaste klassischer Hausnotrufsysteme, die bei derartigen Systemen täglich durch die Bewohnerin gedrückt werden muss und leicht vergessen wird, was zu Fehlalarmen führen kann, erkennt das ambioassist System mit Hilfe der Sensorauswertung automatisch, dass Bewegung in der Wohnung vorhanden ist. So sendet das System unter anderem einmal täglich die Meldung, dass die Bewohnerin zu normalen Zeiten aufgestanden ist, also wohlauf ist oder eben nicht. Die Meldungen hierzu sind

    Die Aufstehzeit wird individuell mit einer Toleranz eingestellt. So kann insbesondere im Betreuten Wohnen auf die Tagesabläufe jedes Einzelnen eingegangen werden. Das Betreuungspersonal wird durch die automatisch erzeugten Meldungen entlastet und wird den persönlichen Kontakt erst dann suchen, wenn es in den Arbeitsablauf passt.

    Ist der Bewohner im Urlaub oder außerplanmäßig nicht zuhause, erkennt das System dies und schickt keine Information über eine vermeintliche Bewegungslosigkeit in der Wohnung. Für die Bewohner stellt dies eine deutliche Entlastung dar, da ein explizites Abmelden beim Betreuungspersonal entfällt.

    Einbruchsmelder

    Die Gefahr durch Einbruch nimmt zu. ambioassist bietet auch für den Bereich Einbruch entsprechende Sensoren an. Bewegungsmelder in weiteren Wohnbereichen ermöglichen dem System während der Abwesenheit des Bewohners automatisch eine ungewöhnliche Aktivität, z. B. durch einen Eindringling, zu erkennen. Die Meldungen hierzu lauten

    Ein ergänzender akustischer Sensor kann außerdem Glasbruch erkennen. Sobald eine Fensterscheibe oder Balkontür eingeschlagen wird, erkennt dies der Sensor akustisch und das System meldet dies. Türkontaktsensoren auch am Fenster oder an der Balkontür vervollständigen die Sicherheit.

    Brand- / Hitze- / Gas- / Wassermelder / Herdabschaltung / Fern-Türöffnung

    Das Thema Sicherheit im Haus kann nahezu beliebig ausgebaut werden. So kann ein bestehendes ambioassist System jederzeit um Sensoren wie z. B. Brand/Rauch-, Hitze-, Gas- und Wassermelder erweitert werden. Frühe Alarmierung von Betroffenen und deren Helfern kann Menschenleben retten sowie dramatische Gebäudeschäden verhindern.

    • Ein Wassermelder kann Wasserschäden als häufigste und zugleich auch teuerste Ursache für Gebäudeschäden verhindern. Gerade bei kognitiv eingeschränkten Menschen kann ein Wassermelder sehr viel Ärger vermeiden.

    • Die Rauchmelder senden ergänzend zur akustischen Alarmierung in der Wohnung einen Alarm an die Helfer. So kann auch kognitiv eingeschränkten Personen im Notfall sofort, z. B. durch alarmierte Nachbarn, geholfen werden.

    • Ein Hitzemelder kann eine noch schneller reagierende Unterstützung zum Rauchmelder sein. Er löst bereits dann einen Alarm aus, wenn ungewöhnlich hohe Temperaturen auftreten … noch bevor eine lebensgefährliche Rauchentwicklung oder ein Brand entstanden sind.

    • Kohlenmonoxid-(CO2)-Melder sind sinnvoll, wenn eine Ofen- oder Gasheizung in der Wohnung vorhanden ist. Sie melden bei Gefahr des Erstickungstodes aufgrund nicht riechbarer Gase.

    • Eine automatische Herdabschaltung bietet sich als Ergänzung zum Hausnotrufsystem an.
      Da das ambioassist System in der Lage ist, zu erkennen, ob der Nutzer die Wohnung wirklich verlassen hat, kann eine automatische Herdabschaltung, die den Herd nach einer voreinstellbaren Zeit abschaltet, sinnvoll betrieben werden. Brandschäden wird somit vorgebeugt. Die Herdabschaltung muss aufgrund des Starkstroms des Herdes von einem lokalen Elektrofachmann installiert werden!

    • Ein System für die Fern-Türöffnung für den Fall, dass eine Person im Notfall ihre Wohnungstür nicht mehr selbstständig von innen öffnen könnte, wird ambioassist zukünftig anbieten. Nur im Notfall und nur von dazu Berechtigten, z. B. eine 24×7-Leitstelle oder nahe Angehörige, kann die Tür aus der Ferne geöffnet werden. Die Steuerung übernimmt die Basisstation. Die Öffnung erfolgt nur, wenn sich eine zutrittsberechtigte Person tatsächlich vor der verschlossenen Tür befindet. Die Technik hierfür ist vorhanden und getestet, die Software-Mechanismen werden derzeit so weiterentwickelt, dass sie den neuen ab 2018 geltenden, sehr strengen EU-Datenschutz-Gesetzen entsprechen.

    Mobiler Alarm

    Menschen – auch betreute Menschen – bleiben immer länger mobil. Um ihnen auch Sicherheit außerhalb der Wohnung zu gewährleisten, gibt es mobile Alarmierungssysteme. Diese bieten den lückenlosen Übergang vom „Indoor“-Wohnbereich zum „Outdoor“-Bereich. Mit Hilfe der Basisstation kann innerhalb der Wohnung ein Notruf abgesetzt werden, ganz wie bei einem Hausnotrufgerät, während das ergänzende Mobilteil einen Notruf im Outdoor-Bereich ermöglicht.

    Es gibt mobile Systeme mit integrierter Basisstation und solche ohne, die als nachträgliche Ergänzung zur bestehenden Basisstation angeschafft werden. Der Vorteil der Trennung von Basisstation und ergänzendem Mobilteil ist, dass die Hausüberwachung erhalten bleibt, wenn das Mobilteil mitgenommen wird. Dies ist bei mobilen Systemen mit integriertem Mobilteil nicht der Fall. Der Nachteil der Trennung von Basisstation und Mobilteil ist, dass beide je eine SIM-Karte benötigen, die monatliche Kosten erzeugt.

    Mobile Systeme sind in der Regel weltweit einsetzbar, bieten also Sicherheit auch auf Reisen. Die mobilen Geräte beinhalten ein Ortungssystem, das im Notfall die Geo-Position an die Helfer überträgt. Im Notfall versucht das Ortungsgerät über die verfügbaren Funknetze eine möglichst genaue Geo-Position zu ermitteln. Das Ortungssystem kombiniert dabei die unterschiedlichen Technologien Mobilfunk, WLAN und GPS.

    Bei Ortungssystemen muss berücksichtigt werden, dass eine genaue Ortung im Falle eines ausgelösten Alarms ca. drei Minuten in Anspruch nehmen kann. Daher sendet ambioassist zuerst einen Alarm und – sobald genau ermittelt – anschließend die georteten Geo-Koordinaten, angezeigt z. B. in Google Maps, an die Erst-Helfer. Mit Hilfe von z. B. Google Maps können sich die Helfer daraufhin zum Alarmierenden per Karte und Sprache navigieren lassen.

    Permanentes Geo-Tracking

    Beim permanenten Tracking sendet das Ortungsgerät in regelmäßigen Zeitabständen die Position an ambioassist. Diese Methode hat einen entscheidenden Vorteil: Falls im Notfall keine aktuelle Position ermittelt werden kann (Gebäude, Tiefgarage …), steht zumindest die letzte gemessene Position zur Verfügung.

    Zudem bietet diese Methode die Möglichkeit des sogenannten Geo-Fencing. Dabei wird ein virtueller (gedachter) Zaun um eine frei definierbare Geo-Zone „errichtet“. Sobald die betreute Person, die den Tracker bei sich trägt, diese Geo-Zone verlässt, wird eine Alarmierung durchgeführt und es kann von den Helfern entsprechend reagiert werden, z. B. kann die Person aus dem Gefährdungsbereich in einen geschützten Bereich zurückgebracht werden.

    Der Nutzer von ambioassist kann je nach Anwendungsfall entscheiden, ob er die Ortung permanent oder nur für den Notfall aktivieren möchte. Dieses Tracking-System ist derzeit noch in Vorbereitung … nicht wegen der Technik, sondern wegen der strengen Einhaltung der ab 2018 geltenden neuen Datenschutzregelungen. ambioassist ist im Umgang mit Daten extrem zurückhaltend und erfüllt alle Anforderungen des Datenschutzes.