Raphael dual

 

Raphael-dual Personenortungpersonenortung-demenz

Das Raphael-dual kombiniert die in Innenräumen bewährte Funktechnik des Raphael-aktiv Systems mit GPS-Technologie und bietet dadurch einen Schutz innerhalb und außerhalb der Einrichtungsgrenzen. Die sichere Betreuung wird durch die Möglichkeit der Personenortung gewährleistet

 

weglauftendenz-gefahrensituationPersonenortung mit Raphael-dual

Hauptbestandteil des Raphael-dual ist ein GPS-Gerät. Dieses enthält die Funktionen eines Demententransponders und eines GPS-Trackers. Die RFID-Technologie des Demenentransponders wird dazu verwendet den Tracker ein- und auszuschalten, je nachdem ob der Bewohner das Gebäude verlässt oder betritt. Das spart Enegie und das Gerät muss seltener Aufgeladen werden.

Das Pflegepersonal wird automatisch alarmiert, wenn das Gebäude verlassen wird. Mit Hilfe des Raphael-dual Trackers lässt sich dann eine Personenortung durchführen.
Über die einprogrammierbaren Bereiche (Geofence), können erweiterte Gebiete frei definiert werden und so der Bewegungsradius der Bewohner auf eine sichere Art und Weise vergrößert werden. So meldet das System z.B., wenn ein Stadtbereich oder ein genau vorgegebenes Gebiet verlassen wird. Nach Abfrage oder durch eine automatische Meldung ist die Lokalisierung (mit Kartendarstellung) auf dem Smartphone oder auf dem eigenen PC möglich.

 
 
 
 

„Definieren Sie die sicheren Bereiche individuell an den Bedürfnissen der Bewohner“

 


 

Funktionsbeispiel:

Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung (1) ist mit dem Dementenschutssystem Raphael-dual mit GPS-Tracker ausgestattet. Auf Grund der eingeschränkten Orientierungsfähigkeit des Bewohners (2) wurde von der Einrichtung ein Gebiet definiert, in dem er sich frei bewegen kann (Geo-fence). Ein Geo-fence sollte die Regionen beinhalten, in denen sich die desorientierte Person auskennt und sich zurechtfindet. Wird das definierte Gebiet verlassen (3), erfolgt eine Meldung. Das Pflegepersonal (4) kann den Hinläufer orten, finden und dann wieder sicher nach Hause begleiten.

GPS-Ortung Demenz

Wohin kann alarmiert werden?

Die Meldung kann an einen PC z.B. in der Verwaltung gesendet werden.

Der Alarm kann auch direkt bei der Pflegekraft erscheinen, durch eine Meldung auf:

– ein DECT-Telefon
– einen Pager
– eine Schwesternrufanlage
– ein akustisches oder optisches Signal

 

Die für Raphael-dual verwendete Technologie bedient sich der Systemkomponenten von Raphael-aktiv.

 


 

RAPHAEL-dual und RAPHAEL-aktiv in Kombination

 

gps-system-demenz

Freiraum Innen

Mit den Systemkomponenten des Rapahel-aktiv schaffen Sie neue Freiräume innerhalb des Gebäudes oder auch im Garten. So werden die Pflegekräfte informiert, wenn ein desorientierter Bewohner die Haustüre oder das Grundstück verlässt.

Da ein GPS-Gerät im Gebäude meist Schwierigkeiten hat, die zur Ortung notwendigen Satelliten zu finden, greift das Raphael-dual innerhalb des Gebäudes auf die RFID-Transpondertechnologie zurück und informiert die Pflegekraft, wenn ein Bewohner das Haus verlässt oder zurückkehrt.

Freiraum Außen

Verlässt nun ein Bewohner den mit Raphael-aktiv geschützten Bereich, wird der Tracker (Raphael-dual) erfasst und automatisch eingeschaltet. Die Pflegekraft wird informiert, dass der desorientierte Bewohner mit dem Tracker die Einrichtung verlassen hat und kann nun auf einem internetfähigen Endgerät (Smartphone, Tablet und PC) überprüfen, wo sich der Bewohner draußen aufhält.

Geozonen:

Für jeden Bewohner kann von der Pflegekraft ein individueller Bereich auf einer Karte eingezeichnet werden. Diese können in „sichere“ und „unsichere Zonen“ unterteilt werden, welche z.B. je nach Uhrzeit auch alamieren.

In der Praxis könnte das so aussehen:

Der Bewohner „M“ (mit Raphael-dual) verlässt die Einrichtung, um in das Dorf zu gehen. Die Bewohnerin „S“ (nur mit Raphael-aktiv) möchte mitgehen. Als Herr „M“ die Auffahrt zur Einrichtung verlässt, erhält das Pflegepersonal diese Information. Als Frau „S“ die Einrichtung verlässt, erhält die Pflegekraft einen „Alarm“ und reagiert entsprechend.

Herr „M“ spaziert jetzt durch den Ortskern, welcher ihm sehr vertraut ist und deshalb als „sichere Zone“ eingerichtet ist. Allerdings verlässt Herr „M“ den Ortskern nach einiger Zeit und betritt eine „unsichere Zone“ in Richtung der nahegelegenen Schnellstraße. Das Pflegepersonal wird über SMS oder Email informiert, wo sich Herr „M“ befindet und schickt jemanden, um Schlimmeres zu verhindern.

Als Herr „M“, sich nach 19 Uhr noch immer im Ortskern aufhält, erhält die Pflegekraft eine Nachricht, dass dieser noch nicht zurückgekehrt ist. Eine Pflegekraft geht nun in die Stadt, um ihn wieder sicher in die Pflegeeinrichtung zu geleiten.