Raphael aktiv

 

Schaffen Sie größere Freiräume innerhalb Ihrer Einrichtung

Die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen steigt beständig und schnell an. Die Betreuung von ganz oder teilweise desorientierten Personen wird zu einer immer größeren Herausforderung in der Pflege.

Definieren Sie den Freiraum für Ihre desorientieren Bewohner neu

Beschützende Bereiche in Einrichtungen schränken die Bewegungsfreiheit ein, senken die Lebensqualität und führen oftmals zu Spannungen. Dem gegenüber steht die Verantwortung für die Bewohner und die Mitarbeiter. Wenn Demenzkranke ihre Einrichtung verlassen, begeben sie sich oft in nicht kontrollierbare Gefahrensituationen.

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Ihr Nutzen durch das RAPAHEL-aktiv

Definieren Sie den Freiraum für Ihre desorientieren Bewohner neu. Um für Sie die optimale Lösung zu erreichen, bieten wir verschiedene aufeinander aufbauende Desorientierten-Fürsorge-Systeme an, die gemeinsam mit Ihnen individuell an Ihre Einrichtung angepasst werden.

So würde z.B. eine Absicherung der Außentüren dazu führen,

  • dass Ihre Bewohner sich im ganzen Haus frei bewegen können.
  • dass bei anfänglicher Lauftendenz kein Umzug in eine reine beschützende Station notwendig ist.
  • dass Sie Ihre Bewohner unabhängig von kognitiver Fähigkeiten im Haus unterbringen können.

 

Es ist wichtig die richtige Balance zwischen Freiraum und Sicherheit zu finden: RAPHAEL-aktiv

 
Schutz von desorientierten Menschen innerhalb von Einrichtungen und Wohnstätten.

Das bewährte SCHUTZENGELSYSTEM Raphael mit aktiver Transponder-Technologie (RFID) ist ideal für den Einsatz im Innenbereich geeignet. Mit Hilfe eines Armbandes oder Anhängers (Transponder) können desorientierten Bewohnern oder Patienten frei definierbare Bereiche zugeordnet werden. So werden Spaziergänge auf dem eigenen Gelände und auch vor der Einrichtung möglich. Das System meldet und dokumentiert, wenn Personen vorgegebene Bereiche betreten oder verlassen. Eine Laufrichtungserkennung zeigt die Richtung an, in die sich die Personen entfernen und informiert die Pflegekraft, ob der Bewohner wieder zurückgekehrt ist.
Das System wird ganz nach Ihren Anforderungen kostengünstig und optimiert geplant und ist jederzeit erweiterbar. Die Installation ist einfach und erfolgt ohne nennenswerte Störung der täglichen Abläufe.

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Funktion Dementenschutzsystem

Situation 1: Beim Verlassen des Eingangsbereichs durch den Bewohner erfolgt eine Meldung. Über den Transponder am Handgelenk des Bewohners und der Lese-/Empfangseinheit kann auch eine Tür gesteuert und je nach zugeteilter Berechtigung geöffnet oder geschlossen werden.

Situation 2: Der Bewohner bewegt sich im Garten oder der Außenanlage der Einrichtung. Eine Meldung erfolgt erst, wenn er das Grundstück verlässt. Hier kann zusätzlich eine Laufrichtungserkennung verwendet werden. Dadurch ist die Pflegekraft informiert, ob die Person wieder auf das Grundstück zurückgekehrt ist. Zusammen mit einer schnellen Meldung erleichtert dies das Auffinden des Bewohners.

Situation 3: Um einem Grundstück den offenen Charakter zu bewahren, kann die RFID-Funktechnologie dazu eingesetzt werden, Grundstücksgrenzen unsichtbar zu sichern. Dies geschieht durch Erdschleifenverlegung im Außenbereich.
 

Auswirkung eines Dementenschutzsystems auf die Wirtschaftlichkeit einer Einrichtung

wirtschaftlichkeitDurch den Einsatz des Raphael-aktiv kann der Freiraum von einer beschützenden Dementenstation auf die ganze Einrichtung erweitert werden. Dies dient nicht nur dem erhöhten Bewegungsdrang eines dementiell erkrankten Bewohners, sondern führt zu folgenden wirtschaftlichen Effekten:

Durch den Wegfall der Dementenstation können dort nun auch Bewohner ohne richterlichen Beschluss untergebracht werden. Dies führt zu mehr Flexiblität bei der Belegung und zu weniger Leerstand in der bisherigen beschützenden Station.

Durch den Einsatz eines Dementenschutzsystems können vermehrt auch Bewohner mit einer Lauftendenz versorgt werden. Diese müssen bei der Anmeldung nicht abgelehnt werden bzw. nicht bei entstandener Lauftendenz in einer anderen Einrichtung untergebracht werden.

Bei einer beginnenden Lauftendenz ist kein Umzug mehr nötig. Dadurch kann der bürokratische Aufwand eines innerhäuslichen Umzugs und die damit verbundenen Leerstände vermieden werden.


transponder-armbandTransponder als Armband:

Der Transponder kann auch in Form einer Armbanduhrnachbildung am Handgelenk getragen werden. Das Band besteht aus Leder oder wahlweise aus einem desinfizierbaren und reißfesten Kunststoff in Lederoptik. Das Armband ist ebenfalls mit einem patentierten Verschluss versehen, der es nur der Pflegekraft ermöglicht das Armband mit einem Magnetschlüssel zu entfernen. Die Transpondergehäuse sind wasserdicht.


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Transponder als Armbanduhr:

Der Transponder kann in Form einer Armbanduhr getragen werden. Das Band kann wahlweise aus Metall oder Leder sein und ist für den langfristigen Gebrauch konzipiert. Die Transponder sind mit einem speziellen Verschluss gesichert, welcher nur von der Pflegekraft geöffnet werden kann. Die Uhren sind spritzwassergeschützt.


leseeinheitLeseeinheit:

Die Lese-/Empfangseinheit generiert ein kugelförmiges Magnetfeld um sich selbst. In diesem Feld wird ein desorientierter Bewohner mit einem Transponder erfasst und eine Meldung an ein beliebiges elektronisches Benachrichtigungssystem gesendet. Die Erfassungsreichweite kann je nach Ausführung stufenlos zwischen 0,5 m und 6 m eingestellt werden.


sicherheitsverschlussPatentierter Sicherheitsverschluss:

Der Sicherheitsverschluss lässt sich mit Hilfe eines Magnetschlüssels öffnen. Zusammen mit den äußerst robusten Armbändern aus Metall oder einem desinfizierbaren Kunststoffband in Lederoptik ist ein versehentliches oder bewusstes Entfernen der Armbänder damit sehr erschwert und unwahrscheinlich.

Magnetschlüssel:

Der Magnetschlüssel zum Öffnen von Armbändern ist durch das Pflegepersonal einfach zu handhaben.magnetschluessel